Schlaf-Ratgeber

Schlaf-Ratgeber LogoWelche Matratze ist die Richtige und worauf muss ich beim Kauf achten? In unserem Schlaf-Ratgeber finden Sie schnell die wichtigsten Informationen.

Wie wichtig ist ein guter Lattenrost und muss ich diesen ebenfalls austauschen? Wie finde ich das ideale Nackenstützkissen? Das richtige Produkt zu finden, ist keine Kunst, wenn man die richtige Beratung hat. In unserem Online-Schlaf-Ratgeber haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Schlaf zusammengefasst. Überzeugen Sie sich selbst, informieren Sie sich schnell und unkompliziert.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben oder Sie eine persönliche Schlaf- und/oder Produktberatung wünschen, freuen wir uns über Ihren Anruf, Ihre Kontaktaufnahme oder eine E-Mail. Unsere freundlichen Schlafexperten stehen Ihnen montags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr telefonisch unter 02501 964650 oder per Email an info@soldberg.de zur Verfügung.

 

 

 

 

Matratzen-Ratgeber - Wie finden Sie die richtige Matratze?

Was hat das Geschlecht mit der Auswahl der Matratze zu tun?

Männer haben meist breitere Schultern und müssen in dieser Körperpartie besonders gut einsinken können. Eine weiche und gut ausgeprägte Schulterzone ist daher zum Vorteil.  Auch Menschen mit Schulterproblemen liegen somit wesentlich schmerzfreier und entspannter.

Frauen besitzen wiederum oft ein stärker ausgeprägtes Becken.  Somit sollten sie eine Matratzenmit ausgeprägter Becken- und Lendenwirbelzone wählen. Diese lässt auch Personen mit ausgeprägtem Hohlkreuz besser schlafen, da diese Matratzen  sich besser an den Rücken anschmiegen und entsprechenden Halt geben.

Welche Härtegrade gibt es und wie finden Sie den richtigen?

Die Festigkeit der Matratze wird in Härtegraden eingeteilt. Die gängigsten Härtegrade sind H2 (mittel) und H3 (fest). Einige spezielle Matratzenmodelle sind ebenfalls in H1 (weich) oder H4 (extra fest) erhältlich. Die Angaben sind nicht genormt und können deshalb von Hersteller zu Hersteller variieren.

Grundsätzlich kann man aber einteilen:

Körpergewicht bis 60 kg – Härtegrad 1
Körpergewicht bis 80 kg – Härtegrad 2
Körpergewicht ab 80 kg – Härtegrad 3
Körpergewicht ab 110 kg – Härtegrad 4
Körpergewicht ab 130 kg – Härtegrad 5

Die Körpergröße kann auch bei der Entscheidung mit einbezogen werden. Große Personen haben eine größere Auflagefläche und können deshalb zu einem weicheren Härtegrad tendieren. Andersherum wird das Gewicht bei einer kleineren Person auf einer vergleichsweise kleinen Fläche komprimiert. Diese Person sollte somit den festeren Härtegrad wählen.
Bei der Wahl des richtigen Härtegrades sollten Sie aber auch das persönliche Liegeempfinden berücksichtigen. Liegen Sie lieber weich oder bevorzugen Sie eine harte Schlafunterlage?

Wenn Sie zu zweit  auf einer Matratze schlafen, wird nur das Gewicht einer Person berücksichtigt. Es gibt auch Partnermatratzen mit unterschiedlichen Härtegraden für zwei Personen und einem gemeinsamen Außenbezug.

Welche Körperformen gibt es und welcher Matratzentyp passt zu Ihnen?

Eine Matratze sollte  individuell und passgenau auf Sie und Ihre Schlafbedürfnisse abgestimmt sein.
Ein schlafgesundes Bettsystem lagert die Wirbelsäule in allen Schlafhaltungen gemäß ihrer Naturform. Nur so kann sie samt Muskulatur nachts spürbar entspannen.
Erst dann haben Sie beste Voraussetzungen für erholsamen und gesunden Schlaf geschaffen, in dem Ihr Körper und Geist zur Ruhe kommen und Entspannung finden.
Ihr Wohlbefinden am Tag wird sich steigern und Sie werden für die Anforderungen des Alltags besser gerüstet sein.

Versuchen Sie Ihre Körperform wie folgt einzuordnen:

A – Haben Sie schmale Schultern und ein breites Becken? Dann sollten sie sich für eine Matratze mit einer besonders gut ausgeprägten Beckenzone entscheiden, wie z.B. die  7 Zonen MDI Schaum Matratze Elegance MDI 95. Auch Matratzen mit einer weichen Liegefläche lassen ein breiteres Becken genug einsinken und betten auch eine leichte und schmale Schulter komfortabel, wie z.B. die Viscoschaummatratze Cashmere Dream 25 – eine Matratze unserer empfehlenswerten Hausmarke-Kollektion.

N – Sind sie klein und zierlich ohne ausgeprägte Körperformen? Da Sie wenig Gewicht mit sich bringen, muss Ihre Matratze nicht besonders hoch sein. Auch die Zonierung muss nicht besonders stark ausgeprägt sein, wie z.B. bei  der Rummel Aquapur Kaltschaum Matratze MY 200 A.

M –Sind sind groß und kräftig mit gleichmäßig ausgeprägtem Schulter- und Beckenbereich. Sie sollten eine ausreichend hohe Matratzen wählen, die besonders viel Stützkraft im Lendenwirbelbereich besitzt, aber auch Ihre Schulter genug einsinken lässt, wie z.B. die Brinkhaus 7 Zonen Kaltschaummatratze New York KS . Wählen sie einen höheren Härtegrad, um genug Stützkraft zu erhalten. 

V – Sie haben breite Schultern und ein schmales Becken? Dann achten sie darauf, dass Ihre Matratze vor allem eine sehr weiche Schulterzone hat. Somit ist gewährleistet, dass Ihre Schulter druckfrei in die Matratze einsinken kann und damit die Wirbelsäule in Seitenlage gerade gelagert wird.

In welcher Position schlafen Sie?

Rücken:
Wenn Sie überwiegend auf dem Rücken schlafen, sollten Sie eine Matratze wählen, die Ihnen genug Stabilität im Lenden- und Beckenbereich bietet. Sie dürfen auf keinem Fall mit dem Becken durchhängen, aber auch nicht zu fest aufliegen. Sonst entsteht  in Rückenlage ein Hohlraum zwischen Matratze und  Lendenwirbelbereich. Der untere Rücken  wird damit nicht unterstützt und die Muskulatur kann sich nicht entspannen. In beiden Fällen würden Sie mit Schmerzen aufwachen. Die Schulterzone muss für Rückenschläfer nicht stark ausgebildet sein, ebenfalls sollte die obere Schicht der Matratze nicht besonders weich sein, wie z.B. bei der Billerbeck Airtec Basic TTFK Tonnentaschenfederkern Matratze.

Seite:
Wenn Sie  größtenteils auf der Seite schlafen, sollten Sie darauf achten, eine Matratze mit einer ausreichend vorhandenen Schulterzone zu wählen. Die Schulter muss in Seitenlage senkrecht in die Matratze  einsinken können, ohne dass Druck entsteht. Auch das Becken sollte genug einsinken können und der Lendenwirbelbereich muss gestützt werden. Die Wirbelsäule darf nicht gestaucht werden oder durchhängen. Nur so entsteht eine gerade gelagerte Wirbelsäule, bei der sich jede einzelne Bandscheibe optimal regenerieren kann. Modelle wie die Viscoschaummatratze  Billerbeck Airtec Senso Classic Thermoschaum Matratze oder die Kaltschaummatratze Rummel Aquapur Kaltschaum Latexmatratze MY 400 L sind aufgrund ihres Materials, der besonderen Schulterzone und einer ausreichenden Höhe sehr gut für die Seitenlage geeignet.

Bauch:
Schlafen Sie am liebsten auf dem Bauch? Dann wählen Sie eine festere Matratze und einen höheren Härtegrad, als Ihr Gewicht benötigt. Denn Sie dürfen in Bauchlage auf keinen Fall mit dem Becken in die Matratze einsinken. Auch Matratzen  mit sehr weichen Oberflächen sollten Sie meiden, denn auch auf diesen, könnte Ihr Becken zu fest einsinken. Vermeiden Sie, dass Ihre Lendenwirbelsäule überstreckt wird. Ein Tipp: verwenden Sie möglichst kein Kissen! Die Wirbelsäule ist bereits durch die Bauchlage rotiert. Durch ein Kissen wird Sie unnötig nach hinten überstreckt. Zum Kuscheln eignet sich ein sehr weiches Daunenkissen oder ein Kunstfaserkissen, bei dem Sie Füllung entnehmen können.  Matratzen mit wenig oder keiner Zonierung wie die Baumberger Naturlatex Matratze PiuMa Solo oder auch weniger punktelastische  Taschenfederkernmatratzen z.B.  Irisette Borkum TFK Taschenfederkern Matratze sind für die Bauchlage geeignet.

Wechselschläfer / Rücken- und Seitenlage:
Wechseln Sie gerne die Lage und schlafen abwechselnd auf der Seite und auf dem Rücken?  Dann wählen Sie eine Matratze, die Ihrer Körperform (wie oben beschrieben) entspricht. Sie sollten in Rücken-, sowie Seitenlage entspannt und komfortabel  liegen können. Achten Sie auf  ausreichend Unterstützung im Becken- und Lendenwirbelbereich, außerdem auf eine ausgeprägte  Schulterzone. Matratzen mit  starker Zonierung sorgen für die ergonomische korrekte Lagerung  in beiden Liegepositionen,  z.B. Brinkhaus 7 Zonen Kaltschaummatratze Chicago KS. Auch Viskoschaummatratzen können sich Ihren Konturen exakt anpassen und ermöglichen somit  druckfreies und ergonomisches Schlafen, z.B. Tempur Matratze Original Deluxe 17.

Welches Liegegefühl bevorzugen Sie?

Weich:
Sind Sie besonders druckempfindlich und liegen lieber etwas  weicher? Dann wählen Sie eine Matratze, die eine softe  Oberflächenstruktur hat. Matratzen mit einer besonderen Schnitttechnik, z.B. Badenia Irisette Vitaflex Flextube Kaltschaum Matratze oder mit einer druckentlastenden Gel-, Visco- oder Kaltschaumschicht, z.B. Swissflex versa 20 GELTEX® inside Matratze ermöglichen ein weiches Liegeempfinden und geben trotzdem genug Stützkraft.

Fest:
Sind Bauchschläfer oder haben schon immer fest geschlafen?  Dann wählen Sie eine Matratze in einem festeren Härtegrad, als Sie normalerweise benötigen würden. Taschenfederkernmatratzen mit einer geringen Federnanzahl, z.B. Elegance TFK 120 Tonnen-Taschenfederkern Matratze oder Kaltschaummatratzen mit Lamellenschnitt Technik, wie die Irisette Norderney KS Kaltschaummatratze sind in der Regel von festerer Oberfläche.

Schwitzen Sie vermehrt im Schlaf?

Achten Sie auf eine ausreichende Atmungsaktivität des Matratzenkern Materials und auf einen temperatur- und feuchtigkeitsregulierenden Außenbezug. E s gibt  ofenporige Schäume, die speziell für eine höhere Atmungsaktivität entwickelt worden sind. Auch ein mehrschichtiger Aufbau, Querkanäle oder stärker konturierte Oberflächen unterstützen die Luftzirkulation. Besonders atmungsaktive Kaltschaummatratzen sind z.B.  die 7 Zonen TDI Schaum Matratze Superior TDI 155. Auch Taschenfederkernmatratzen bieten aufgrund ihres Aufbaus eine exzellente Atmungsaktivität. Die Schlafklima regulierenden Eigenschaften  können zusätzlich durch die abdeckendenden Schäume in ihrer Funktion unterstützt werden, wie z.B. beim Modell Badenia Irisette Vitaflex TFK. Die Taschenfederkernmatratze ist durch einen Rhombo-therm Schaum abgedeckt, der temperaturregulierend wirkt. Rombo-therm Schaum wurde  vom Hersteller Irisette eigens entwickelt. Denken Sie daran: Nur 20% der Temperatur und Feuchtigkeit werden durch die Matratze reguliert! Der größere Anteil von 80%  wird durch die Bettdecke ausgeglichen. Eine atmungsaktive und feuchtigkeitsregulierende Bettdecke entsprechend ihrer Bedürfnisse und der herrschenden Jahreszeit ist ein wesentlicher Faktor für ein optimales Betthöhlenklima.

Wie wichtig ist der Außenbezug einer Matratze?

Der Außenbezug der Matratze beeinflusst entscheidend das Schlafklima sowie das Liegeempfinden einer Matratze. Klimaregulierende Außenbezüge enthalten meist Hightech Fasern (wie Lycell, Tencel oder Polyesterhohlfasern), die viel Feuchtigkeit aufnehmen können, ohne sich feucht anzufühlen. Beim Lüften am nächsten Tag geben sie die Feuchtigkeit wieder ab. Eine Unterfütterung mit Klimawatte unterstützt die Feuchtigkeitsregulation.  Weiche Matratze haben elastische und unversteppte Matratzenbezüge, um die Punktelastizität zu unterstützen. Mit einem zusätzlichen Viscoschaum im Außenbezug wird die Liegefläche besonders druckfrei wie bei den Deluxe Modellen von Tempur z.B. Tempur Matratze Sensation Deluxe 22.

Welche Länge sollte Ihre neue Matratze haben?

Bis zu einer Körpergröße von 184 cm, empfehlen wir die Matratzenlänge 200 cm.
Ab einer Körpergröße von 185 cm, empfehlen wir die Matratzenlänge 210 cm.
Ab einer Körpergröße von 195 cm, empfehlen wir die Matratzenlänge 220 cm.

Wie wichtig ist die Höhe einer Matratze?

Basishöhe bis 18 cm:
Matratzen bis zu einer Höhe von 20cm sind gut geeignet für Personen mit geringem Gewicht, Gästebetten, junge Erwachsene und Kinder. Diese bringen weniger Gewicht und ausgeprägte Körperkonturen mit sich und liegen somit auch auf flachen Matratzen gut. Fey & Co.7 Zonen Kaltschaummatratze Classic KS 15

Komfort ab 18 cm:
Eine komfortable Matratze, die auch auf Dauer bequem  bleibt, sollte für einen Erwachsenen mind. 18 cm Höhe betragen. Somit ist gewährleistet, dass das Matratzenmaterial nicht komplett komprimiert wird und die abstehenden Körperpartien noch genug entlastet werden können. 7 Zonen MDI Schaum Matratze Elegance MDI 65

Luxus ab 25 cm:
Je höher eine Matratze ist, desto bequemer ist sie. Größere Menschen oder  Personen mit höherem Gewicht, ausgeprägten Körperformen oder Rückenschmerzen sollten sich für eine höhere Matratze entscheiden. Diese Matratzen lassen abstehende Körperpartien einfach besser einsinken und  keinen Druck aufkommen, da genug federndes Material vorhanden ist. Zusätzlich erhält man eine entsprechend komfortablere Betthöhe. Eine Matratze in entsprechender Höhe ist z.B. die DERMAPUR Kaltschaummatratze Feeling 24 oder die Boxspringmatratze F.a.n. Boxspring 5 Sterne Taschenfederkern Matratze.

Welcher Matratzentyp ist für Sie der richtige?

Kaltschaummatratzen 

Bevorzugen Sie eine besonders anpassungsfähige und punktelastische Matratze, die nicht zu schwer ist? Benötigen Sie eine weiche Schulterzone, weil Sie oft verspannt sind und Schmerzen im Schulter- oder Brustwirbelbereich haben?

  • Besonders punktelastisch und anpassungsfähig
  • Leicht zu handhaben beim Wenden oder Beziehen
  • Ausgeprägte Zonierung (für Seitenschläfer besonders geeignet)
  • Hohe Luftdurchlässigkeit und Atmungsaktivität
  • Je höher das Raumgewicht des Matratzenkerns ist, desto länger bleibt die Elastizität erhalten und die Matratze hält länger
  • In allen Preislagen, Höhen, Sondergrößen und Aufbauten erhältlich
  • Bezüge sind in der Regel abnehmbar und waschbar


Federkernmatratzen

Liegen Sie gerne flächig auf und haben Sie keinerlei Rückenbeschwerden? Ist Ihr Budget eingeschränkt oder benötigen Sie nur eine Gästematratze?

  • Flächenelastisches, großflächiges Aufliegen und Einsinken in die Matratze
  • Eingeschränkte Anpassung an die Körperkonturen des Schläfers
  • Eingeschränkter Liegekomfort und Schlafergonomie 
  • Nachschwingen bei jeder Bewegung kann als als störend empfunden werden.
  • Kostengünstige Lösung
  • Durch den Aufbau luftdurchlässig und eher kühl


Taschenfederkernmatratzen

Haben Sie schon immer auf Taschenfederkernmatratzen geschlafen?  Mögen Sie es, auf einer Matratze aufzuliegen und nicht zu sehr einzusinken?

  • Gute Punktelastizität durch zylinderförmige Metall- oder Stahlfedern, die in einzelne Gewebetaschen eingesetzt sind
  • Optimale Unterstützung der Wirbelsäule
  • Die Stärke und Spannkraft der Federn variiert und ist für den Härtegrad der Matratze sehr entscheidend
  • Taschenfederkernmatratzen sind mit allen Lattenrosten mit engen Lattenabständen kombinierbar, z.B. mit dem 7-Zonen Lattenrost Novum starr des Herstellers Fey & Co.
  • Sie können ebenfalls auf motorisch verstellbaren Lattenrosten ohne extreme Verstellmöglichkeiten verwendet werden
  • Taschenfederkernmatratzen besitzen ein hohes Eigengewicht
  • Meistens ist die Schulterzone weniger stark ausgebildet, dadurch sind Taschenfederkernmatratzen weniger für Menschen mit breiten Schultern oder Schmerzen im oberen Rückenbereich geeignet


Latexmatratzen

Suchen Sie eine besonders punktelastische Matratze, die sich besonders gut Ihren Konturen oder auch Ihrem elektrisch verstellbaren Lattenrost anpasst? Legen Sie auf eine lange Haltbarkeit Wert? Dann ist eine Latexmatratze für Sie die richtige Wahl.

  • Latex ist äußerst punktelastisch, passt sich daher der Körperform genau an
  • Wechselt der Schläfer seine Lage, federn die Druckpunkte sofort in ihre Ausgangsposition zurück
  • Durch die ungewöhnlich gute Punktelastizität von Latex haben Sie an jeder Stelle Ihres Körpers die ideale Unterstützung – Latex sorgt für ein ausgesprochen angenehmes Liegeempfinden
  • Die Hohe Stützkraft des Latex wird nicht als "Härte" wahrgenommen, sondern als anschmiegsamen Gegendruck
  • Die Bewegungsfreiheit wird nicht eingeschränkt - Vorteil z.B. gegenüber viskoelastischen und synthetischen Kaltschäumen
  • Latex hat eine sehr hohe Haltbarkeit. 


Naturlatexmatratzen

Suche Sie ein ökologisches und nachhaltiges Produkt? Bevorzugen Sie unbelastete Naturprodukte? Ist Ihnen Matratzenhygiene besonders wichtig? Dann sollten Sie sich für eine Naturlatexmatratze entscheiden!

  • Naturlatex besitzt eine antiseptische Wirkung, die Bakterien und Hausstaubmilben weitgehendst fernhält
  • Naturlatex verfügt über sehr gute wärme- und feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften
  • Durch die Bewegung des Schlafenden entsteht ein permanenter Luftaustausch, wodurch auch die im Schlaf entstehende Luftfeuchtigkeit abgeleitet wird. Neben unzähligen offenen Poren harmonisieren zusätzlich viele senkrechte Luftkanäle den Klimahaushalt der Matratze
  • Naturlatex ist recyclebar
  • Für die zertifizierten Latexmatratzen werden nur nachwachsende Rohstoffe eingesetzt
  • Rohmaterial, die Milch der tropischen Kautschukpflanze, ist ein reines Naturprodukt
  • Anzapfen der Bäume von Hand ist ein Verfahren, das die Umwelt schont und kaum Energie verbraucht
  • Der Energieaufwand, der insgesamt zur Herstellung einer Matratze benötigt wird, beläuft sich auf einen Bruchteil der Energie, die zur Produktion einer synthetischen Matratze aufgewendet wird
  • Gummibäume können über lange Jahre das Treibhausgas Kohlendioxid aus der Luft entnehmen und Sauerstoff erzeugen – ein wichtiges Plus für die Ökobilanz
  • Naturlatexmatratzen sind jedoch sehr schwer und biegeelastisch – damit schwerer zu händeln beim Transportieren oder Wenden


Viscoschaummatratzen

Möchten Sie schwerelos schlafen und keinerlei Gegendruck erhalten? Suchen Sie perfekt anschmiegsame Matratze? Leiden Sie an chronischen Rückenbeschwerden? Dann werden  Sie mit einer viscoelastischen Matratze wie auf Wolken schlafen.

  • Viscoelastischer Schaumstoff bietet eine einzigartige Druckentlastung, sowohl bei geringer als auch bei starker Gewichtsbelastung
  • Wenn Körperwärme und Gewicht auf den Viscoschaumstoff einwirken, passt sich der Schaum an. Druck wird verteilt und Druckpunkte werden somit vermieden. Jedoch stellt sich der Schaum verzögert in seine Ausgangsposition zurück
  • Die wirksame Druckentlastung, insbesondere an den "gefährdeten" Hüften, Armen und Schultern, verbessert deutlich die Durchblutung. Das macht den Schlaf ruhiger und vermindert ganz erheblich das Bedürfnis, ständig die Lage zu verändern.
  • Auf Visco-Schaumstoff ruhen Wirbelsäule und Gelenke in ihrer natürlichen Stellung. Muskeln und Nerven werden nicht gestresst. Druckbelastungen und Schlafhaltungen, die zu Störungen, Taubheitsgefühlen und Schmerzen führen, gehören der Vergangenheit an
  • Auf Viscoschaummatratzen kann die Wärme des Schläfers -durch die perfekte Anpassung an den Körper - gestaut werden


Gelmatratzen

Suchen Sie eine Matratze mit hoher Druckentlastung, Atmungsaktivität und schneller Rückstellkraft? Dann ist eine Gelschaummatratze die perfekte Alternative zur viscoelastischen Matratze.

  • Gelschaum sorgt für optimale Druckentlastung und gibt keinen Gegendruck
  • Hat eine schnelle Rückstellkraft wie normaler Kaltschaum
  • Gibt genug Bewegungsfreiheit und ist temperaturunabhängig. Gelschaum reagiert alleine auf den Druck des Körpers
  • Ist atmungsaktiv und temperaturausgleichend – auch für stark schwitzende Personen geeignet


Naturmatratzen

Lieben Sie die Natur und vertrauen alt bewährten Naturmaterialien? Ist Ihnen ein ökologisches und nachhaltiges Produkt wichtig? Dann haben Sie eine große Auswahl an Naturprodukten mit unterschiedlichsten Materialien entsprechend Ihrer Liegebedürfnisse.

  • Matratzen gefüllt mit Rosshaar/Rossschweifhaar für sehr schnellen Feuchtigkeitstransport, wenig Wärmespeicherung und hohe Atmungsaktivität, besonders strapazierfähig und haltbar
  • Matratzen mit einem Kokos-Latexkern für höchste Atmungsaktivität und starker Stützkraft, die zäh-elastisch auch für Kindermatratzen geeignet sind. Kokos-Latex ist ebenfalls feuchtigkeits- und wärmeregulierend
  • 100 % Naturlatexmatratzen für elastische Anpassungsfähigkeit, hygienisch und ökologisch
  • Baumwolle, Leinen oder Schafschurwolle als weitere Deckschicht oder im Matratzenbezug versteppt, sorgen für die gewünschte Feuchtigkeits- und Temperaturregulierung
Wie lange hält Ihre neue Matratze?

Die Haltbarkeit ist abhängig von Raumgewicht oder Federnanzahl der Matratze. Je höher diese ist, desto länger bleibt die Matratze elastisch und behält ihre ursprüngliche Form. Das Raumgewicht einer Schaummatratze gibt an wie viel Schaum auf einem Kubikmeter verarbeitet wurde. Eine Matratze mit einem Raumgewicht von 40-50 kg/m³ zählt zu den hochwertigen Matratzen. Matratzen mit einem geringeren Raumgewicht können sich anfangs bequem anfühlen, verlieren aber schnell ihre Stützkraft.

Es wird empfohlen, eine Matratze nach ca. 8-10 Jahren aus hygienischen Gründen auszutauschen. Jeder Mensch verliert bis zu einem halben Liter Flüssigkeit in der Nacht und diese landet in der Matratze. Eine atmungsaktive Matratze kann diese Feuchtigkeit viel besser nach außen abgeben und bleibt somit länger hygienisch frisch. Atmungsaktive und feuchtigkeitsaufnehmende Matratzenschoner können die Matratze ebenfalls für länger sauber halten.

Regelmäßiges Wenden der Matratzen beugt Kuhlenbildung vor. Üblicherweise sind Matratzen symmetrisch aufgebaut, somit ist das Wenden in alle Richtungen möglich. Bitte beachten Sie, dass Matratzen, die in Schichten aufgebaut sind wie Tempur Matratze Original Breeze 27 nicht gewendet werden können!

Ein intakter Lattenrost ist die Voraussetzung für eine intakte Matratze – nicht nur für das beste Liegeergebnis. Ist eine Lattenrost bereits durchgelegen, fehlen  Leisten, sind die Leisten zu weit auseinander, dann wird Ihre neue Matratze recht schnell eine Liegekuhle bilden – egal wie hochwertig sie ist.

Welche Matratze ist für Allergiker geeignet?

Wenn Sie Hausstauballergiker sind und sich vor Hausstaubmilben und Schimmelpilzen schützen müssen, wählen Sie eine Matratze mit einem abnehmbaren und waschbaren Bezug oder greifen Sie direkt zu einem Medicottbezug.

  • Unter dem Markenzeichen Medicott verbirgt sich ein innovatives Ausrüstungs-Verfahren von Baumwollstoffen gegen das Einnisten von Schimmelpilzen und damit auch gegen die Vermehrung von Hausstaubmilben
  • Die Medicott-Ausrüstung ist ein Extraktions-Verfahren, welches auf Bakterizide oder Fungizide verzichtet
  • Unter "Ausrüstung" versteht man hierbei die Reinigung der Baumwolle von Ihren Faserbegleit-Substanzen (u.a. Pectin - Wachsschicht der Baumwollfaser), um ihr den Nährboden für Schimmelpilze zu entziehen
  • Die garantierte Widerstandsfähigkeit von Medicott gegen Schimmelpilz- und Milbenbefall wird von anerkannten nationalen und internationalen Forschungs-Instituten, wie u.a. dem ECO-Umweltinstitut in Köln oder dem Steinbeis-Transferzentrum/FH Reutlingen durch ökologische Prüfungen, bestätigt
  • Das Medicott-Verfahren ist umweltfreundlich und energieschonend
  • Medicott-Bezüge sind soft und angenehm

Lattenrost-Ratgeber - Wie finden Sie den richtigen Lattenrost?

Warum benötigen Sie einen neuen Lattenrost?

Lattenroste unterstützen die Funktion der Matratze: liegt eine Matratze auf dem Boden oder einer starren Konstruktion kann sie ihre gesamte Wirkung nicht entfalten. Der Lattenrost übernimmt ca. 1/3 des Liegekomforts des gesamten Schlafsystems. Somit kann er abgepasst auf Ihre Matratze und deren Zonierung noch das Beste herausholen. Funktionstüchtige Lattenroste sind wichtig für die Haltbarkeit jeder Matratze.

Welcher Lattenrost passt am besten zu meiner neuen Matratze?

Ein Federholzrahmen besteht aus einem Rahmen und leicht nach oben gewölbten Federholzleisten. Je mehr Leisten ein Lattenrost besitzt, desto besser ist der Liegekomfort: 28 Leisten sind gut z.B. beim Schultz Lattenrost ST Basic NV, 42 sind optimal z.B. 7-Zonen Lattenrost starr Novum starr.
Gute Lattenroste verfügen über eine Holmüberdeckung. Optimal sind Kautschukkappen, die über die Längsholme reichen (außen gelagerte Kappen) und so in der gesamten Breite eine Unterfederung bieten. Die Kappen sind nicht auf die Längsholme getuckert, sondern frei beweglich in die Längsholme eingearbeitet. Kautschukkappen sind haltbarer als Kunststoffkappen und die Geräuschentwicklung ist geringer, z.B.  Lattenrost verstellbar Trioplus-Zon von HN8.
 Sinnvoll ist die Verstellbarkeit der Härte im Lendenwirbelbereich über Schieberegler. Gute Lattenroste verfügen über verschiedene Zonen z.B. eine weiche Schulterzone und einen verstärkten Mittelbereich in der Lendenwirbelzone. Der Rummel Lattenrost MY 1300 R starr hat sogar Leisten im Schulterbereich, die nicht nur durch eine entsprechend weiche Schulterzone, sondern auch durch umkehrbare Leisten besonders viel Druckentlastung und Komfort bieten.

Welche Lattenrost hat die längste Haltbarkeit?

Fieberglasleistenrahmen werden aus einem speziell entwickelten Fiberglasverbundstoff gefertigt. Sie besitzen besondere Elastizität und Festigkeit. Fieberglas hat eine sehr hohe Lebensdauer – sie sind regelrecht unkaputtbar. Zusätzlich ist das Material völlig unempfindlich gegen Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit im Schlafzimmer.

Ein Fiberglasleistenrahmen erhält seine Elastizität nicht aus den seitlichen Kappenlagerungnen sondern durch die Federleiste selbst. Dadurch ist übliche Plusbiegung nicht mehr nötig – die Oberfläche ist gleichmäßig, egal wo gelegen wird. Der Schlaf wir wesentlich ruhiger. Durch die miteinander austauschbaren Leisten in verschiedenen Härtegraden ist eine individuelle Anpassung möglich.

Was müssen Sie beim Kauf eines Lattenrostes beachten?

Bei allen Matratzentypen darf der Abstand zwischen den Leisten des Lattenrostes  generell nicht größer als 2-3 cm sein, da jede Matratze sonst auf Dauer Schaden nehmen kann. Beachten Sie die sogenannte Einlegtiefe Ihres Bettrahmens. Die Matratze sollte mind. 1-2 cm im Bettgestell verkeilt sein, damit Sie nicht rutscht.

Passt der Lattenrost in Ihr neues Bettgestell?

Lattenroste fallen “klein“ aus. Das heißt, der Hersteller fertigt die Lattenroste etwas kleiner, damit sie auch in jedes Bettgestell passen. Die Toleranz bewegt sich im Bereich von 1-3 cm. Dadurch wird außerdem störendes Quietschen vermieden.

Welche Unterfederung eignet sich am besten für Viscoschaummatratzen?

Um eine besonders weiche Liegeoberfläche ohne Gegendruck zu schaffen, empfiehlt sich der Einsatz von Modulrahmen.

Modulrahmen wurden entwickelt, um einen optimalen Komfort zu bieten. Die einzelnen Tellerelemente reagieren punktuell auf den liegenden Körper und unterstützen so die Druckentlastung der Matratze. Sie werden besonders häufig bei Viscoschaummatratzen eingesetzt, z.B. vom Hersteller Tempur wie der Tempur Systemrahmen Flex 500.  Tellermodulrahmen können ebenfalls verschiedene Körperzonen besitzen. Meist kann die Festigkeit der einzelnen Module manuell verändert werden, z.B. beim Otten Nero Grip UV.

Die Federung wird durch drehpunktgelagerte, tellerförmige Federelemente erzielt. Die Teller können sich in alle Richtungen neigen und bieten so eine optimale Punktelastizität und Anpassung an die Belastung der Matratze. Sie stellen sich optimal auf individuelle Bewegungen und Belastungen ein und gewährleisten eine harmonische und ergonomische Körperunterstützung. Die Wirbelsäule wird dadurch perfekt stabilisiert.

Und wenn Sie trotzdem mehr Unterstützung im Lendenwirbelbereich benötigen? Dann kann Ihnen ein teilaufgelöster Modulrahmen weiter helfen:

Ein teilaufgelöster Modulrahmen ist die optimale Kombination aus Teller- und Federholzrahmen. Hier werden die positiven Aspekte beider Lattenroste kombiniert und bieten so einen optimalen Liegekomfort. Becken- und Schulterbereich sind mit Tellermodulen ausgestattet – somit wird der Schulterbereich ideal entlastet und der Beckenbereich gestützt.  Beispiele dieser Modelle sind der Billerbeck Exclusiv Rahmen KF.

Bettdecken-Ratgeber - Wie finden Sie die richtige Bettdecke?

Warum ist die richtige Bettdecke so entscheidend für Ihren erholsamen und gesunden Schlaf?

Sie schwitzen viel  in der Nacht und glauben es läge an Ihrer Matratze? Das ist nicht unbedingt der Fall, denn nur 20 % der Temperatur und Feuchtigkeit werden über die Matratze abgegeben, bzw. ausgeglichen. Hauptverantwortlich für ein ausgeglichenes und trockenes Schlafklima ist Ihre Bettdecke. Wenn diese Ihren Wärmeansprüchen und dem Schlafraumklima entspricht und vor allem atmungsaktiv ist, dann werden Sie wesentlich gesünder und erholsamer schlafen. Ein feuchtes Bettklima lässt Sie nicht nur unruhig schlafen, es kann auch Erkältungskrankheiten unterstützen. 

Für welche Jahreszeit suchen Sie eine neue Bettdecke?
  • Sehr leichte Sommerdecken mit 1 Wärmepunkt
  • Leichte Sommerdecken mit 2 Wärmepunkten
  • Ganzjahres-, bzw. Übergangsdecken mit 3 Wärmepunkten
  • Warme Winterdecken mit 4 Wärmepunkten
  • Extra warme Winterdecken mit  5 Wärmepunkten
  • Vierjahreszeitendecken, bei denen eine leichte Sommerdecke (1-2 Wärmepunkte) und eine Ganzjahresdecke (3 Wärmepunkte) durch z.B. Knöpfe miteinander verbunden werden – dadurch ergibt sich eine extra warme Winterdecke (mit 4-5 Wärmepunkten)
Welcher Klimatyp sind Sie?

Sie sind ein Warmblüter mit viel Eigenwärme und tragen noch im Winter am liebsten ein T-Shirt? Sie schwitzen relativ schnell? Dann wählen Sie keine zu warme Decke und achten Sie besonders auf ein atmungsaktives und luftdurchlässiges Material, z.B. eine atmungsaktive Daunendecke wie die Classic Alina 302 Light Sommer-Daunendecke oder eine pflegeleichte Kunstfaserdecke  wie die Centa Star Decke Famous Ganzjahresbett.

Sind Sie eher der ausgeglichene Typ, der wirklich nur friert, wenn es auch kalt ist. Wünschen Sie sich eine Decke, die Sie das ganze Jahr hindurch nutzen können? Herrscht in Ihrem Schlafzimmer eine gleichmäßige Temperatur zu jeder Jahreszeit? Dann wählen Sie eine mittelwarme Decke, z.B. Daunendecke St. Moritz Übergangsdecke oder vielleicht die Ganzjahresdecke Classic Natur 342 Brilliant Uno des Herstellers Billerbeck.

Sie sind eine Frostbeule und frieren sehr schnell? Gehen im Winter sogar mit Socken ins Bett? Ihr Schlafzimmer wird nie beheizt und bleibt sogar im Sommer kühl? Dann wäre eine Bettdecke mit einem höheren Wärmevermögen für Sie am geeignetsten. Empfehlenswert wären in diesem Fall die kuschelige Winterdecke vom Hersteller Betty, das Modell Dacron 95° Steppbett Bettdecke Duo oder die besonders bauschige Classic Nena 306 Kassette IV Winterdaunendecke.

Welche Temperatur herrscht in Ihrem Schlafzimmer?

Sie würden gern eine Ganzjahresdecke kaufen, die Sie zu jeder Jahreszeit verwenden können?

  • Ganzjahresdecken können nur in gleichmäßig temperierten Schlafzimmern funktionieren. D.h. Sie haben das ganze Jahr über fast die gleiche Zimmertemperatur, weil sie z.B. Ihr Schlafzimmer ein wenig beheizen oder der Raum nicht stark aufgeheizt wird im Sommer, da er sich im z.B. Norden befindet.

Wird es im Sommer wärmer, im Winter heizen Sie nie? Ihr Fenster ist auch im Winter geöffnet?

  • Dann sollten Sie sich dafür entscheiden, unterschiedliche Decken zu verwenden und diese der Jahreszeit entsprechend anzupassen. Vergleichen kann man das am besten mit Jacken, die man passend zur Jahreszeit auswählt. Im Sommer würde es sicherlich mit einer Winter Daunenjacke sicherlich sehr sehr warm werden...und im Winter wäre eine leichtes Sommer Blouson sicherlich viel zu kalt.
Welche Größe sollte Ihre Bettdecke besitzen?

Einige Menschen glauben immer noch, dass die Qualität einer Decke nach dem Füllgewicht zu beurteilen sei: je schwerer, desto besser. Das stimmt aber nicht.

Es gibt verschiedene Füllmaterialien mit unterschiedlichen Eigenschaften. Eine hochwertige Füllung, locker, elastisch, füllkräftig und formbeständig, hat bessere Wärmeeigenschaften als eine minderwertige Füllung.

Achten Sie beim Kauf auf die Wärmepunkte. Verlassen Sie sich auf Ihr persönliches Griffempfinden. Fassen Sie in eine Decke hinein. Es muss Ihnen sympathisch sein, und Sie müssen das Gefühl haben, dass es Ihnen kuschelige Geborgenheit vermittelt.

Kissen-Ratgeber - Wie finden Sie das richtige Kissen?

Sie sind Seitenschläfer und suchen das passende Kissen?

Überprüfen Sie Ihre Matratze und Ihren Lattenrost und stellen Sie fest, wie fest diese im Schulterbereich sind:

  • Haben Sie eine komfortable Matratze mit weicher Schulterzone, sinken Sie genug im Schulterbereich ein: dann müssen Sie kein allzu hohes Kissen wählen.
  • Ist die Matratze im Schulterbereich eher fest und verspüren Sie schnell Druck: dann wählen Sie ein höheres Kissen.

Das Kissen sollte den Raum zwischen Kopf und Matratze füllen, so dass die Halswirbelsäule in einer Linie die Verlängerung der Wirbelsäule bildet.

Das Kissen muss den Nacken stützen und den Kopf weich betten. Auf keinen Fall darf die Wirbelsäule gestaucht oder gestreckt werden.

Sind Sie überwiegend Rückenschläfer?

Auch in dieser Lage muss der Nacken gut gestützt werden. Der Kopf soll in das Kissen einsinken können. Damit wird die Halswirbelsäule etwas verlängert. Wenn die Nasenspitze senkrecht nach oben zeigt und sich kein Doppelkinn bildet, dann hat das Kissen die richtige Höhe.

Schlafen Sie auf dem Bauch?

Wählen Sie ein sehr flaches Kissen, damit Ihre Wirbelsäule nicht nach hinten überstreckt wird. Empfehlenswert sind weiche, dünne Daunenkissen oder ein Kinder-Kunstfaserkissen.

Ist die Wahl Ihres Kissens abhängig von der Matratze?

Die Wahl des Kissens hängt individuell von der Schulterbreite und der Festigkeit der Matratze ab.
Ist die Oberfläche der Matratze weich, kann die Schulter gut einsinken? Dann wird das richtige Kissen weniger hoch sein.Ist die Matratze fester im Schulterbereich? Dann benötigen Sie ein höheres Kissen, um den Druck von der Schulter zu nehmen.

Hilft das richtige Kissen gegen Nackenschmerzen?

Im seltensten Fall kann man die Nackenbeschwerden alleine auf das Kissen zurückführen. Eine falsche oder durchgelegene Matratze oder ein defekter Lattenrost sind meistens die Ursache für eine lange und oft erfolglose Suche nach dem richtigen Kissen.

Welche unterschiedlichen Kissenmaterialien können Sie wählen?

Die Wahl des Materials ist abhängig von der bevorzugten Stützkraft, der erwünschten Funktion und des individuellen Liegegefühls.

  • Daunenkissen sind kuschelig, bauschig und gleichen sehr gut Feuchtigkeit und Temperatur aus. Sie geben kaum Stützkraft.
  • Nackenstützkissen gibt es in vielen Größen, Formen und unterschiedlichen Schäumen. Diese geben Stützkraft im Halswirbelbereich und sollten aufgrund ihres Außenbezuges und des Aufbaus des Kerns die Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsaustausch unterstützen.
  • Kunstfaserkissen sind ähnlich wie Daunenkissen zum Knuddeln geeignet. Sie müssen jedoch regelmäßiger gewaschen werden, denn Polyesterfasern nehmen sehr gerne Gerüche an und Bakterien können sich einfacher vermehren. Kunstfaserkissen sind oft fester als Daunenkissen – jedoch nicht so formstabil und stützend wie ein Nackenstützkissen.
Haben Sie eine Vorliebe für Naturprodukte? Wollen Sie Ihre Naturmatratze sinnvoll ergänzen?

Schafschurwolle: für erholsamen und naturgesunden Schlaf. Schafwolle kann extrem viel Feuchtigkeit, die während der Nacht abgegeben wird, aufnehmen (bis zu 30% des Eigengewichtes). Dennoch fühlt sich das Kissen nicht feucht an und das Schlafklima bleibt somit angenehm trocken. Durch die Selbstreinigungskraft der Wolle bleibt die Decke lange hygienisch rein und bildet keine unangenehmen Gerüche. Die Schafschurwolle kann meist entnommen oder nachgefüllt werden und fühlt sich in der Regel fester an. Das Elza Schafschurwoll Kissen ist mit 100% Wollkugeln kbT (kontrolliert biologische Tierhaltung) gefüllt.

Naturlatex: Ist ein stützendes und elastisches Material und hat trotzdem eine weiche Oberfläche. Latex reagiert sehr punktelastisch und kann sich hervorragend den Konturen des Kopfes und des Nackens anpassen. Durch die sehr feinporige Struktur können Feuchtigkeit und Wärme optimal nach außen entweichen. Naturlatex ist zusätzlich antiseptisch. Bakterien und Keime haben keine Chance. Naturlatexkissen sind in unterschiedlichen Formen zu erhalten. Ein rieselfähiges Flockenkissen kann individuell gefüllt und angepasst werden, z.B. das Baumberger Latexflocken Kissen Steppkissen.
Oder in fester, stützender Form als Nackenstützkissen, z.B. das Baumberger Ergo-Form Naturlatexkissen mit Steppbezug.

Schweifhaar:  Naturhaarkissen mit 100% Schweifhaar bieten eine sehr hohe Atmungsaktivität und wirken hygroskopisch.
Sie nehmen sehr gut Feuchtigkeit auf und fühlen sich dadurch immer kühl und nie feucht an. Die Kissen bieten einen festen Liegekomfort und sind individuell an die gewünschte Liegehöhe anpassbar. Sie lassen sich leicht aufschütteln, haben eine hohe Elastizität und langanhaltende Formstabilität, z.B. das Kopfkissen Classic Natur 345 Bilind.